Warum wir Kinder bekommen

verfasst  von Gärtner und Pfob

– weil man seinem Job, Haus oder Auto nicht so niedliche Söckchen anziehen kann.

– aufgrund der nunmehr unwiderstehlichen Gamification der Lebenswelt. Wer ab Stufe Dreißig aufsteigen will, muss prokreieren. Nur Nerds zocken ihr Leben mit Low-Level-Charakteren durch. (Entre nous, pals: Maybe parenthood is just a drastic form of ganking. Let’s better git gut camping where noone spawns.)

– aus Rücksichtnahme: um den eigenen Eltern das Gefühl zu geben, einst ebenfalls richtig gehandelt zu haben. Es ist ja kein Zufall, dass die plötzlichen Großeltern sich doch am meisten zu freuen scheinen.

– weil man nicht ernsthaft daran denkt, so einen dicken, legasthenischen Loser zu bekommen, den man, bei allem Mitgefühl, schon auf dem Schulhof nicht kennen wollte, und der sich später mit einem LAN-Kabel im Server-Raum einer Provinzfachhochschule erhängen wird.