Transit

verfasst  von Michaela Gärtner

Zwei. Morgentlich halten sie die Wangen ins Licht, schon semmelduftend hinter dem Glas ihrer Tram. Die ruckt an, Augen schlagen auf, Müdigkeit wattiert ihr Missvergügen. Immerhin kehren sie später heim. Eine andere, die Füße auf einem Randstein, ist gestrandet. Schwer zu sehen, ob sie ihn selber gelockert hat. Am Auto hockt ein Mann. Sie strauchelt, ohne vom Stein zu steigen, raucht zur Seite, als nähme sie Rücksicht auf einen reizbaren Verkehr, und sieht den Radwechsel ohne Ungeduld.