Mirth

verfasst  von Stephan Pfob

Man dürfte es mit „Fröhlichkeit“ übersetzen, aber das wäre, als schalte man das Licht zu plötzlich ein. Verwandt ist „mirth“ mit „merry“, das leider seine Putzigkeit an „marry“ ausgeborgt und, natürlich, mit Eselsohren zurückbekommen hat. Das altenglische „myrge“ ist eine seiner Wurzeln, und dessen goldgrünes Ypsilon, Messing unter den Lettern, glüht noch im i, diesem öligen Petrol, küstenhaft sogar in Thatchers vertikaler Rede. Das aber wird vom r auf das th gezogen wie ein zu knappes Tuch. Und ich tu mich ziemlich schwer, dessen Straffung (wie gegen einen Regen) zu vereinen mit der ja unterstellten Heiterkeit. Immerhin fällt mir ein, dass ich Mithril, als Wort und Sache silbern, stets mit grünlichem Schein vor Augen hatte, fast wie gesplittertes mirth. Und ich glaube, in halbem Ernst, als Frodo sein Zauberhemd zeigte, stand strahlend auch Merry dabei.